Vita

1948 geboren in Goslar
Nach Schulzeit in München und Studium in Erlangen und München, habe ich den Beruf des Frauenarztes erwählt. Diesen habe ich dann von 1981 – 2014 in eigener Praxis durchgeführt.
Schon in meiner Facharztweiterbildung interessierten mich psychosomatische Themen, sodass ich mich entschloss zuerst die Weiterbildung im Zusatzbereich Psychotherapie zu erlangen, die ich im ÄPK von 1980 – 1985 durchgeführt habe, sowie die Balintleiterausbildung bei der Deutschen Balintgesellschaft und die Anerkennung zur Weiterbildung in Psychosomatischer Grundversorgung. Danach habe ich mich dann zum Facharzt für Psychosomatische Therapie weitergebildet. Seit 1995 habe ich meine Praxis als Doppelfacharzt geführt und zeitlich etwa die Hälfte als Frauenarzt und die andere Hälfte als Psychotherapeut gearbeitet. In München haben wir (Prof. Stauber, Dr. Conrad und ich) über viele Jahre Kurse für die Psychosomatische Grundversorgung, hauptsächlich für Frauenärzte angeboten und Balintgruppen durchgeführt. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit der DGPFG angeboten, deren wissenschaftlichen Beirat ich seit vielen Jahren angehöre.
Zur Sexualmedizin bin ich schon in den späten Siebziger Jahren gekommen, damals bei den Heidelberger Sexualtagen, später in München, wo damals eine rege sexualmedizinische „Keimzelle“ war. Mit der Akademie für Sexualmedizin haben wir dann eine Reihe von Fortbildungscurricula gestartet, um die Sexualmedizinische Kompetenz von Allgemein- und Fachärzten zu verbessern.
Nach meinem Eintritt in den Ruhestand und Abgabe der der Kassenarzt-Praxis (Nachfolgerinnen sind Frau Dr. Gingelmaier und Frau Dr. Jundt), habe ich mich entschlossen, eine kleine psychotherapeutische Privatpraxis weiter zu führen, da besonders im sexualmedizinischen Bereich ein erheblicher Mangel an kompetenten und erfahrenen Therapeuten besteht.
Dr. Gerhard Haselbacher